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Schulische Bildung und Berufsvorbereitung

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Bildung bedeutet Erwerb unterschiedlichster Kompetenzen und ist eine wesentliche Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben.

Dazu gehören neben Wissen und Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) auch Schlüsselkompetenzen wie Ausdauer, Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit.

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Neue Schulleitung an der Jakob-Muth-Schule Meppen

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Neuer Aufgabenbereich für Martina Melle: Seit August 2016 übernimmt die Pädagogin die Schulleitung der Jakob-Muth-Schule, anerkannte Tagesbildungsstätte, in Meppen. Bisher war sie als stellvertretende Leitung unter Elisabeth Wittenbrink an der Jakob-Muth-Schule tätig. Zuvor arbeitete sie im Bereich der Jugendhilfe im Gruppendienst in einem Kinderheim.

   

 

Die neue Schulleitung an der Jakob-Muth-Schule ist Martina Melle  
   
Mit dem ersten Staatsexamen im Studiengang Lehramt für Sonderpädagogik und einem anschließenden Studium zur Diplom-Heilpädadogin sieht sich die 42-Jährige gut auf ihren neuen Aufgaben vorbreitet. Die Grundlagen des Lernens und Lehrens hat sie sich im Lehramtsstudium angeeignet – was ihr in den letzten 10 Jahren geholfen hat, die Qualität des Unterrichts in der Jakob-Muth-Schule systematisch zu steigern. Insbesondere für ihre neue Leitungsaufgabe an der Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung kommen ihr auch Aspekte aus dem zweiten Studiengang zu Gute: Organisationswissenschaften, Organisationspsychologie, Betriebswirtschaftslehre und Fundraising waren einige der gelernten Inhalte.

„Bereits als stellvertretende Schulleitung hat mich meine Chefin an vielen Entscheidungen und Prozessen beteiligt“, blickt Melle zurück. Nun trägt sie selbst die Verantwortung für die etwa 190 Schülerinnen und Schüler sowie  70 Mitarbeitende: „Eine Herausforderung ist sicherlich, dass die Schule größer wird; in diesem Schuljahr haben wir so viele Schüler wie noch nie.“ Besonderes Augenmerk legt die Schule darauf, dass alle Schüler einen guten Platz innerhalb der neun Standorte finden, die individuellen Voraussetzungen mit den räumlichen Möglichkeiten abgeglichen und die Fähigkeiten der Mitschüler berücksichtigt werden. Alle Schüler sollen einen Lernort vorfinden, an dem sie sich gut weiterentwickeln können. Die Arbeit mit den Kooperationsschulen im Umkreis wird dabei auch künftig eine zentrale Rolle spielen.

Aber auch die Schülerschaft hat sich in den letzten Jahren verändert: Es kommen zunehmend mehr Schüler in den höheren Jahrgängen an die Jakob-Muth-Schule. Auch für sie eine berufliche Perspektive zu entwickeln stellt die Mitarbeiter der Jakob-Muth-Schule vor eine herausfordernde Aufgabe.

Für ihr zukünftiges Wirken an der Schule hat sich Melle viel vorgenommen: „Mit der Einrichtung eines Lernzentrums für Schüler mit der Diagnose Autismus und einer personellen Stärkung dieses Bereichs habe ich schon den ersten Schwerpunkt gesetzt. Ein zweiter Schwerpunkt wird der Bereich Unterstützte Kommunikation sein. Allen Schülern Möglichkeiten der Kommunikation anzubieten und dann auch dafür zu sorgen, dass das Umfeld des Schülers diese „Sprache“ mitlernt, ist eine große Aufgabe“, so Melle und erklärt weiter: „Ich möchte, dass alle Schüler, Eltern und Mitarbeiter gerne in die Jakob-Muth-Schule kommen. Jeder bereichert uns mit seiner Einzigartigkeit, auch wenn es uns manchmal als Herausforderung erscheint, mit dieser Verschiedenheit zurecht zu kommen. Die Arbeit bei uns bedeutet viel mehr als Unterrichten.“