Hauptmotiv_Schulische_Bildung_1 Hauptmotiv_Schulische_Bildung Hauptmotiv_Schulische_Bildung_2 Hauptmotiv_Schulische_Bildung_3 Hauptmotiv_Schulische_Bildung_4

Schulische Bildung und Berufsvorbereitung

Vorlesen

Bildung bedeutet Erwerb unterschiedlichster Kompetenzen und ist eine wesentliche Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben.

Dazu gehören neben Wissen und Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) auch Schlüsselkompetenzen wie Ausdauer, Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit.

Schriftgröße: Schrift kleiner Schrift Groeßer
Suche:

Weitere Informationen

Jakob Muth – ein Name als Programm

Vorlesen

Den schulischen Anspruch in der pädagogischen Bildungsarbeit der Tagesbildungsstätte deutlich zu machen – das ist das vorrangige Ziel der Initiative zur Vergabe eines Schulnamens für die Vitus Tagesbildungsstätte. Am 29. Juni war es soweit – in Anwesenheit von Landrat Reinhard Winter und dem Vorsitzenden der Vitus Trägerstiftung, Dr. Gerhard Knoll wurde das neue Namensschild offiziell enthüllt.
Jakob Muth lebte von 1927 – 1993 und hat sich als Pädagoge und Professor bereits früh für die gemeinsame schulische Bildung von Schülern mit und ohne Behinderung eingesetzt.

   
 
Schülervertreterin Luisa Hensen enthüllt das neue Namensschild in Anwesenheit von Vorsitzender Vitus-Trägerstiftung Gerhard Knoll, Landrat Reinhard Winter, Elternvertreterin Karin Pauls und Leiterin der „Jakob-Muth-Schule“ Elisabeth Wittenbrink (v. lks.) Foto: Georg Hiemann  
   
Auch wenn die Schreibweise nicht völlig übereinstimmt – der Namensgeber für die Jakob-Muth-Schule ist für die pädagogische Arbeit der Einrichtung Programm:

  • Mut machen, miteinander und voneinander zu lernen
  • Mut machen, sich die Welt anzueignen.
  • Mut machen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

„Neben der Vermittlung lebenspraktischer Fähigkeiten, die für ein späteres möglichst selbstständiges und damit selbstbestimmtes Leben unabdingbar sind, hat auch der Erwerb von Kulturtechniken bei uns einen hohen Stellenwert“, erläuterte Dr. Gerhard Knoll während einer kleinen Zeremonie zur Namensgebung. Diesen Anspruch bestätigte auch Landrat Reinhard Winter: „Sie arbeiten nach den gleichen Grundlagen, vermitteln das gleiche Kerncurriculum in der schulischen Bildung und Erziehung sowie der individuellen Förderung im Bereich Förderschwerpunkt GE wie die Förderschulen.“ Zudem nutzte Winter, der in Begleitung von Martin Gerenkamp (Erster Kreisrat) und Richard Peters (Soziales) gekommen war, die Gelegenheit, um das Thema Inklusion anzusprechen. Die Zusammenarbeit im Primarbereich zwischen Grundschulen und der „Jakob-Muth-Schule“ erfolge bereits in den Kooperationsklassen der Ansgar-Schule Twist, der Grundschule Fullen und der Johannes-Gutenberg-Schule Meppen und könne weiter ausgebaut werden. Es gebe diese Ansätze auch im Sekundarbereich I zwischen der Johannesschule in Meppen und der „Jakob-Muth-Schule“ sowie in gemeinsamen Projekten von Marianum und „Jakob-Muth-Schule“ sowie Gustav-Adolf-Gemeinde und dieser Schule.

   
 
   
Am Folgetag wurde die Namensvergabe gemeinsam von allen Mitarbeitern und Schülern der Jakob-Muth-Schule gefeiert. Hierzu wurden ein kleines Rahmenprogramm gemeinsam mit Schülern aus der Johannesschule Meppen gestaltet. Die Feier klang mit einem gemeinsamen Grillen der Schulgemeinschaft aus.

Schüler, Eltern und Mitarbeiter freuen sich nun auf ein erfolgreiches gemeinsames Lernen unter dem Namen „Jakob-Muth-Schule – anerkannte Tagesbildungsstätte“.