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Schulische Bildung und Berufsvorbereitung

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Bildung bedeutet Erwerb unterschiedlichster Kompetenzen und ist eine wesentliche Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben.

Dazu gehören neben Wissen und Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) auch Schlüsselkompetenzen wie Ausdauer, Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit.

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Austausch und Begegnung zwischen Schülern der Jakob-Muth-Schule und des Windhorstgymnasiums

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Insgesamt 20 Schüler der Meppener Jakob-Muth-Schule und des Windthorstgymnasiums (WGM) Meppen haben an einem inklusiven Kunstprojekt teilgenommen. Nun konnten die Schüler gemeinsam mit Vertretern beider Schulen und Kunsttherapeutin Anke Keuter von der Kunstschule Meppen die geschaffenen Kunstwerke in den Eingangshallen der Schulen platzieren.

   

 

Im Eingangsbereich der Jakob-Muth-Schule präsentierten Vertreter der Schulen, Schüler und Organisatoren die gestalteten Kunstwerke  
   
Organisiert wurde das Angebot von Bernhardine Schiering, Vitus Beratungsstelle, und Birgit Schulz, Lehrerin am WGM. „Beide Schulen haben schon häufiger gemeinsam an unterschiedlichen Projekten gearbeitet. Mit Hilfe von Aktion Mensch war es nun finanziell möglich, die Kunstschule Meppen mit einzubeziehen“, so Schiering. Eine gute Idee fanden nicht nur die teilnehmenden Schüler „Ich war überrascht, wie viele unterschiedliche Facetten zum Vorschein kamen. Die Lockerheit der Schüler war sehr erfrischend“, resümierte Kunsttherapeutin Keuter die Arbeit in den vergangenen Wochen.

So wurden in insgesamt 12 Projektstunden einzelne Kunstwerke gestaltet sowie ein Gruppenbild mit dem Namen „Superhelden“ erstellt. Dieses Bild ist in vier große Leinwände unterteilt – je zwei von ihnen hängen nun in der Jakob-Muth-Schule sowie im Foyer des WGM`s.

Die teilnehmenden Schüler zeigten sich sehr angetan von dem Projekt: Die Mädchen und Jungen der Jakob-Muth-Schule erklärten, dass ihnen das Malen ganz besonders viel Spaß bereitet hätte. Zudem sei es schön gewesen, dass alle miteinander gearbeitet hätten.

Für die Schüler des WGM`s stand erst einmal die Frage im Raum „Wie gehe ich mit Menschen mit Behinderung um?“. Diese anfänglichen Berührungsängste waren aber sehr schnell verflogen: „Wir haben schnell gemerkt, dass auch die Schüler der Jakob-Muth-Schule wie du und ich sind und waren sehr beeindruckt von der Fröhlichkeit, die sie mit in die Projektarbeit brachten“. Einige Schüler können sich vorstellen, dass aus dem Projekt Freundschaften für die Zukunft entstehen.

Daniela Brüsse-Haustein, Schulleiterin am WGM, bedankte sich bei Schiering, Keuter sowie ihrer Kollegin Schulz für die Organisation und Umsetzung des Projektes. Und auch den teilnehmenden Schülern, die an diesem Projekt in ihrer Freizeit teilnahmen, sprach sie ihren Dank aus. Thomas Hegge, Leiter der Berufsvorbereitungsstufe der Jakob-Muth-Schule, ergänzte: „Für die Jakob-Muth-Schule sind die enge Zusammenarbeit mit anderen Schulen und die Begegnungen zwischen Schülern mit und ohne Behinderung ein zentrales Thema. Dank des aufgeschlossenen Miteinanders haben beide Seiten die Möglichkeit erhalten, Einblicke in das Schulleben des jeweils anderen Systems zu bekommen.“