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Freizeit und gemeindenahe Begegnung

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„Heimat haben“ bedeutet Lebensqualität. Dabei meint Heimat mehr als einen Ort zum Leben: Soziale Kontakte, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben lassen Menschen heimisch werden, fördern ihre persönliche Entwicklung und geben ihrem Leben Halt und Würde.

Das gilt selbstverständlich auch für Menschen mit Behinderung, die oft nicht an ihrem Wohnort lernen oder arbeiten, und dennoch am gesellschaftlichen Leben ihrer Gemeinde teilnehmen möchten.

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BSG Meppen jetzt bei InduS mit dabei

Inklusion ist im Verein seit vielen Jahren selbstverständlich

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„Über diese Anerkennung freuen wir uns ganz besonders“, sagte Thomas Hilmes, 1. Vorsitzender der Behindertensportgemeinschaft (BSG) Meppen Reha & Gesundheit, als ihm aus der Hand von Michael Koop (Präsident KreisSportBund Emsland (KSB)), die InduS-Projekttafel überreicht wurde. „Wir sind seit vielen Jahren dabei, die Inklusion durch Sport in unserem Verein zu leben und umzusetzen“, sieht Hilmes mit der Beteiligung am Inklusionsprojekt des KSB eine schöne Bestätigung der jahrelangen Vereinsaktivitäten.

Die Angebote der BSG Meppen sind vielfältig. Alle Sportlerinnen und Sportler, sowohl mit als auch ohne Handicap, sind im Verein herzlich willkommen. Ob in der Radfahrergruppe, beim Bosseln in der Halle, dem Bogenschießen, im Reha- und Gesundheitssport oder den verschiedenen Angeboten für Rollstuhlfahrer – der Spass an der Bewegung steht immer im Mittelpunkt.

   

 

   
Im Rahmen einer Übungsstunde der Emsland Rolli Kids Meppen, eine aus ca. 40 Kindern bestehende Rollstuhlsportgruppe der BSG Meppen, überreichte der KSB Präsident gemeinsam mit den Projektverantwortlichen, Hermann Plagge und Veronika Röttger, offiziell die Projekttafel. Koop zeigte sich beeindruckt von den außergewöhnlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten die die Rolli Kids bei ihrem Mobilitätstraining demonstrierten. Weiter betonte Koop, „Vereine mit inklusiven Angeboten sind Vorreiter – so auch die BSG Meppen. Sie können anderen Vereinen Hilfestellungen und Unterstützung geben“, womit der KSB-Präsident auch allen anderen Vereinen Mut macht, sich im Bereich der Inklusion zu engagieren.

Der Fachverbandsvorsitzende des Behindertensports im Emsland, Walter Teckert, äußerte sich in gleicher Richtung. „Es wird sicherlich schon viel für ein gemeinsames Miteinander im Sport getan, aber noch ist es nicht selbstverständlich, das Menschen mit und ohne Behinderung zusammen im Verein Sport treiben“, sagte Teckert. Der ehemalige 1. Vorsitzende und Ehrenmitglied der BSG Meppen hofft, dass sich weitere Vereine auf den Weg machen und sich dem Projekt InduS anschließen.

„Eine Unterstützung der Sportvereine ist absolut notwendig und enorm wichtig“, sieht auch der organisatorische Projektleiter, Hermann Plagge, hier eine der Hauptaufgaben im Inklusionsprojekt des KSB. „Ob fachliche Qualifizierung, Beratung, Information oder organisatorische Hilfe, wir vom Projektteam stehen jederzeit für alle Beteiligten zur Verfügung“, ergänzt er das Angebot an alle, die sich im Bereich Inklusion durch Sport engagieren möchten.