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Berufliche Qualifizierung und Teilhabe am Arbeitsleben

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Berufliche Qualifizierung und die persönliche Weiterentwicklung durch Arbeit geben dem Leben Dynamik und Perspektive. Im Zusammenspiel ermöglichen sie ein selbstbestimmtes Leben und eine Weiterentwicklung persönlicher, sozialer und fachlicher Fähigkeiten.

Berufliche Qualifizierung ist Voraussetzung für eine weitgehende Teilhabe am Arbeitsleben, die jedem Menschen wiederum Würde, Sicherheit und Bestätigung gibt und seinen Alltag strukturiert.

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Netzwerk inklusiver Betriebe wächst

Vitus ist permanenter Impulsgeber

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Vitus Kompetenzfeldleiter Johannes Münzebrock und Akademieleitung Sandra Unke gaben den rund 80 geladenen Gästen am Vormittag zu Beginn einen Einblick in Ihre Grundhaltung bei der Umsetzung der verschiedenen Qualifizierungsangebote „Entsprechend dem Lehrsatz von Thomas von Aquin >Du bist der Natur schuldig, was sie dir ge-schenkt hat< versuchen wir mit unseren Möglichkeiten, Menschen zu begleiten, die auf der Suche sind, ihre Begabungen anzuwenden, und ihnen einen Platz in dieser Welt zu zeigen, wo sie wirksam werden können“. Dass dies mit einer sehr individuell gestalteten Unterstützung gut gelingen kann, bestätigte Leonie Bicker, Teilnehmerin einer Aktivierungsmaßnahme der Vitus Akademie mit ihrer aktuellen beruflichen Entwicklungsgeschichte: „Im Anschluss werde ich zunächst einen Freiwilligendienst in der Altenhilfe absolvieren und danach eine entsprechende Ausbildung beginnen.“

„Ohne die unterschiedlichen Netzwerkpartner und Unterstützer wäre die stetige Innovation bei Vitus, insbesondere auch am Standort Kellerberg, so nicht möglich“, stellte Vitus Geschäftsführer Michael Korden im Rahmen seiner Begrüßung fest. Er bedankte sich daher besonders bei Bürgermeister Markus Honnigfort, der Behindertenbeauftragten Ursula Mersmann und Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis als Vertreterinnen des Landkreises Emsland, Michael Tanzer von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit sowie Hans-Joachim Haming, Chef des Nordhorner Agenturbezirkes, sowie Hermann Dopp und Ludger Bartels von der Röchling Stiftung.

Michael Tanzer verwies in seinem Festvortrag auf die besondere Arbeitsmarktdynamik im Landkreis Emsland. „Es gibt da einen Agenturbezirk weit im Westen, der hat die niedrigste Quote im Land; halb so hoch wie im Landesschnitt und sogar niedriger als die Quote im besten westlichen Flächenland weit im Süden Deutschlands. Ich freue mich außerordentlich heute in genau dieser Region zu Gast sein zu dürfen. Eine Region, die sich dadurch auszeichnet, dass unterschiedlichste Einrichtungen und Institutionen gemeinsam daran arbeiten, möglichst für jeden Jugendlichen bzw. Erwachsenen mit spezifischer kognitiver Leistungsfähigkeit und speziellen Handlungsmöglichkeiten einen Weg in Arbeit und Beruf zu finden“, so Tanzer.

„Nach meinem Erleben ist VITUS seit Jahren ein permanenter Impulsgeber an dieser Stelle. Und ein neuer Meilenstein ist die heutige Vorstellung der VITUS-Akademie in einer breiteren Öffentlichkeit; diese Vorstellung ist zudem mit einer Preisverleihung verbunden.“

Acht neue Mitglieder sind in den letzten Monaten dem emsländischen Netzwerk „inklusiver Betrieb“ beigetreten. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die anwesenden Vertreter der Neuenhauser Maschinenfabrik sowie des Meppener Krankenhauses Ludmillenstift ausgezeichnet. Dr. Kraujuttis bedankte sich im Namen des Landkreises für das betriebliche Engagement, das den Landkreis auch zum Thema der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am allgemeinen Arbeitsmarkt auszeichne. Führungen des Inklusionsunternehmens GDA und des Berufsbildungsbereiches der Vitus Werkstatt sowie kulinarische Köstlichkeiten bei Live-Musik der Band Suse bildeten den weiteren Rahmen für den Tag der offenen Tür auf Gut Kellerberg, der auch von der Öffentlichkeit gut angenommen wurde.