Hauptmotiv Beruf1 Hauptmotiv Beruf2 Hauptmotiv Beruf3 Hauptmotiv Beruf4

Berufliche Qualifizierung und Teilhabe am Arbeitsleben

Vorlesen

Berufliche Qualifizierung und die persönliche Weiterentwicklung durch Arbeit geben dem Leben Dynamik und Perspektive. Im Zusammenspiel ermöglichen sie ein selbstbestimmtes Leben und eine Weiterentwicklung persönlicher, sozialer und fachlicher Fähigkeiten.

Berufliche Qualifizierung ist Voraussetzung für eine weitgehende Teilhabe am Arbeitsleben, die jedem Menschen wiederum Würde, Sicherheit und Bestätigung gibt und seinen Alltag strukturiert.

Schriftgröße: Schrift kleiner Schrift Groeßer
Suche:

Weitere Informationen

20 Maßnahmeteilnehmer erhalten Zertifikat für ihre Leistung – drei neue Handwerksgehilfen qualifiziert

Vorlesen

Zu der Zertifikatsübergabe waren neben den Teilnehmern auch Vertreter der Arbeitsagentur Nordhorn, des Landkreises und der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sowie die jeweiligen Bildungsbegleiter geladen. Im zweijährigen Berufsbildungsbereich der Vitus Werkstätten werden Menschen mit Behinderungen in unterschiedlichen Bereichen wie Holz, Metall, Hauswirtschaft oder Garten-Landschaftspflege qualifiziert. Während der Maßnahme können die Teilnehmer Weiterbildungsangebote wahrnehmen und so z.B. einen Erste-Hilfe Kurs belegen oder auch den Staplerführerschein machen. Seit 2014 haben sie zudem die Möglichkeit, sich als Handwerksgehilfe Holz oder Metall zu qualifizieren, 2016 kam das Qualifizierungsangebot zur Hilfskraft im Gartenbau/ Hauswirtschaft hinzu.

Im Jahr 2017 haben insgesamt fünf Maßnahmeteilnehmer die Qualifizierung zum Handwerksgehilfen Holz oder Metall durchlaufen. „Eine gute Sache“, findet Johannes Münzebrock, Kompetenzfeldleiter Berufliche Qualifizierung und Teilhabe am Arbeitsleben bei Vitus, und ergänzt: „Mit der Qualifizierung zum Handwerksgehilfen haben die jungen Menschen eine echte Chance, sich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu bewerben. Sie haben ein Zertifikat in der Hand, mit dem sie ihre handwerklichen Fähigkeiten bei potentiellen Arbeitgebern belegen können.“

„Aber auch die anderen Maßnahmeteilnehmer werden ihren Weg machen“, betonte Maria Brüggemann, Pädagogische Bereichsleitung bei Vitus. Sie werden in den Arbeitsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen aufgenommen oder arbeiten auf einen Außenarbeitsplatz wie der Radstation, den Vitus Cafés oder auch in einer Bäckerei in Geeste. Maßnahmeteilnehmerin Franzisca Mensen dazu: Mir hat die Zeit im Bereich Hauswirtschaft sehr gut gefallen und die Kollegen waren sehr nett. Jetzt freue ich mich riesig auf meine neue Aufgabe im Café Koppelschleuse.