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Begleitung und Entlastung Angehöriger

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Familien mit behinderten und/oder pflegebedürftigen Angehörigen stehen täglich vor großen Herausforderungen. Ihr intensiver und dauerhafter Einsatz erfordert viel Zeit und noch mehr Kraft.

Pflegende und begleitende Familien sind daher dringend auf Entlastung angewiesen. „Zupacken“ und loslassen – beides ist notwendig, beides will erlernt sein.

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Schüler des Windthorst-Gymnasiums Meppen zu Besuch bei Vitus

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Auch in diesem Jahr bekamen die Schüler der Jahrgangsstufen neun bis elf des Meppener Windthorst-Gymnasiums (WGM) wieder die Gelegenheit, einen Tag lang in eine sozial Einrichtung reinzuschnuppern. Der Begegnungstag zwischen Vitus und dem WGM zielt darauf ab, dass Menschen mit und ohne Behinderung sich begegnen und näher kennenlernen können. Darüber hinaus wird ein Einblick in den Tagesablauf von Menschen mit Behinderung gegeben.

   

 

Zu Besuch bei Vitus: v.r. Bernhardine Schiering (Vitus Beratungsstelle), Birgit Schulz (Lehrerin WGM) und Ute Lott (Schulleiterin WGM) mit der Schülergruppe des Meppener WGM`s  
   
„In diesem Jahr hatten wir mehr Anmeldungen als erwartet“, berichtete Birgit Schulz, Lehrerin am WGM. „So musste das Losverfahren über die Teilnahme der Schüler entscheiden“. Nach einer kurzen Einführungsrunde ging es für die Mädchen und Jungen schließlich in die unterschiedlichen Einrichtungen wie dem Seniorenzentrum Mittendrin, der Jakob-Muth-Schule und den Vitus Werkstätten in Meppen und Bokeloh.

Bernhardine Schiering, Mitarbeiterin der Vitus Beratungsstelle und Projektverantwortliche, bezeichnete den Begegnungstag als „Inklusion pur“. „Die Schüler kommen zu uns, um Menschen mit Behinderung in ihrem Alltag zu erleben.“

Und der einmal im Jahr stattfindende Begegnungstag ist nicht das einzige Projekt der inklusiven Zusammenarbeit. Seit März 2014 treffen sich 10 Schüler der Jakob-Muth-Schule und 10 Schüler des WGM`s in ihrer Freizeit. Die Termine finden überwiegend im Freizeit- und Begegnungstreff „Grüne Oase“ für Menschen mit und ohne Behinderung statt. So entstehen soziale Kontakte zwischen den Schülern und es entwickelt sich im Laufe eines Schuljahres ein Zusammengehörigkeitsgefühl.